Wushu Akademie Schweiz
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China 2014 - Huanglong

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Der Weg nach Huanglong führt von Chuanzhusi über einen knapp 4'000 m über Meer gelegenen Pass, wo wir kurz anhielten.
Hier lud mich der Fahrer zum Probieren dieses Fleisches ein (es stammt von einem dem Yaks nicht unähnlichen Rind, von welchen es hier oben viele gibt). Er war offenbar zufrieden mit dem mit mir ausgehandelten Fahrpreis. Aber das Fleisch schmeckte echt wunderbar.
Dann ging es diesen Pass hinunter nach Huanglong. Weil der Pass im Winter oft zu sei, bohren sie jetzt einen Tunnel von 9 km Länge, was die Fahrzeit der vielen Touristen weiter verringern wird.
Hier der Stein am Eingang zu Huanglong. Der Park führt demnach von 3'198 m über Meer auf 3'553 m über Meer. Den Stein so zu fotografieren, war übrigens eine Kunst, da die Chinesen ja ständig mit aufs Bild müssen und es daher um diesen Stein ein grosses Gerangel gab. Menschen sind von daher keine drauf, aber der Schatten einer Hand ganz unten, zeigt, wie es zu und herging.
Und das sind sie nun also, die Sinterterrassen von Huanglong!
Wie gesagt, waren da um diese Zeit am Morgen nur ganz wenige auf dem Weg nach oben, welcher ca. 2-3 h dauert. Auf solchen Holzplanken verläuft praktisch der ganze Weg. Das war am Morgen insofern eine Herausforderung, weil die Feuchtigkeit in der Nacht zufror. Entsprechend glitschig waren diese Planken.
Es gab Abschnitte, die sahen aus wie eine Mondlandschaft.
Die Vegetation ist oft mit Moos überzogen. Diese Bäume gefielen mir aber auch aufgrund ihrer chaotisch verlaufenden Äste.
Man sieht alleine schon an den Herbstfarben der Pflanzen, wie vielfältig die Vegetation hier ist.
Ein buddhistischer Tempel aus der Ming-Dynastie (diese ging 1644 zu Ende!), der mittlere Tempel (Zhongsi), empfängt einen hier auf 3'470 m über Meer. Man kann sich kaum vorstellen, was es damals bedeutet haben muss, hier, in dieser unwirtlichen Gegend, einen solchen Tempel zu bauen.
Ganz oben hatte es dann doch noch ein paar Touristen...
Der Grund ist diese Ansammlung von verschieden farbigen Becken.
Hier alle Becken in der Übersicht.
Dazwischen eine Klammerbemerkung zum seit einigen Jahren anhaltenden Trend zu Selfies, der auch hier stark vertreten ist. Mann, ist so ein Selfie anstrengend. Da muss die Zunge einfach raushängen. Die Extremen unter dieser Gruppe von Touristen führten sogar einen Stock mit Halterung mit sich, damit sie das Selfie aus grösserer Distanz schiessen können.