Wushu Akademie Schweiz
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Chinareise 2015 - Yangshuo

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Das ist Yangshuo, aufgenommen von der Fussgängerbrücke bei unserem Hotel in Richtung Li-Fluss. Sehr schön zu sehen dabei ist, wie sehr diese charakteristischen Hügel Teil der Stadt sind bzw. die Stadt in sie hinein gebaut worden ist.
Und so kann ein Familienausflug in Yangshuo aussehen (danke Roger für die Inspiration).
An dieser Stelle nicht fehlen darf natürlich ein Bild von der Weststrasse, aufgenommen heute Nachmittag als HDR-Bild, weshalb es etwas speziell ausgeleuchtet erscheint. Die Weststrasse war früher ein Backpacker-Paradies. Letztere sind allerdings längst weitergezogen, die Strasse hingegen heisst, in Anlehnung an die vielen Ausländer, welche man hier traf, immer noch Weststrasse.
Dieses Haus fand ich schon immer ein bisschen speziell und anders als die andern. Es steht in der Weststrasse und ich musste es auch dieses Mal fotografieren.
In Yangshuo gibt es viele beschauliche Kaffees. Hier gab es nun aber einen wertmässigen Mindestkonsumationszwang, den wir allerdings leicht erreichen konnten. @Martina: Hier gab es eine Art Bananensplit.;-)
Ein Schlüsselloch-Blick auf den Beginn der Weststrasse. Leider kann ich keine Aussage darüber machen, was genau im Froschcake ist. Über allem trohnen auch hier die Bergspitzen.
Auf diesem Bild sieht man die Umgebung vor der Höhle «Yinzi Yuan», der Silberhöhle, bei prächtigstem Wetter.
Der Blick von unten zum Berg mit der Höhle (rechts).
Oben das erste Bild aus der Silberhöhle selber. Wie immer schön farbig angestrahlt alles, aber immerhin erhöht dies den Kontrast für das Auge als auch für die Fotos selber.
Schauen und Staunen.
Dies ist der «reflektierende See», wobei ich mich natürlich gefragt habe, was ein See denn sonst anderes tun sollte. Wer findet die Wassergrenze?
Fantastisch grosse und eindrückliche Stalaktiten und Stalagmiten.
Hier das letzte Bild aus der Höhle, welche wir übrigens dieses Mal mit sehr wenig Lautsprecher-Gequassel von Reiseführern um uns herum durchlaufen konnten.
Am Nachmittag fuhren wir dann auf dem immer noch Hochwasser führenden Li-Fluss, der in der chinesischen Landschaftsmalerei wohl mehr abgebildet worden ist als jedere andere Fluss. Der Ausflug führte uns von Yangshuo nach Fuli und zurück.
Auf der Rückfahrt nach Yangshuo sehen wir links von der Mitte die Anlegestelle für das Boot und am Fluss die ersten Häuser von Yangshuo.
Am Abend fand sie dann doch noch statt: Die Aufführung namens Liu Sanjie, welche eingebettet in die Flusslandschaft ist. Das obige Bild zeigt einer der eindrücklichsten und ergreifendsten Momente: Wenn das Licht im Publikum ausgeht und plötzlich alle umliegenden Berge angeleuchtet werden. Ich habe diese Fotos freihändig mit ISO 3200 machen müssen. Das ging praktisch während der ganzen Aufführung so. Insofern sind nicht alle Bilder top scharf und mit etwas Bildrauschen muss man schon rechnen.
Hier fast derselbe Ausschnitt mit dem Unterschied, dass der Betrachter sieht, wie viele Handys da im Publikum herumleuchten (ganz unten im Bild zu sehen).
Es spielen an einer Aufführung bis zu 600 Akeure mit, wobei die Meisten aus der Gegend stammen, also Einheimische sind. Hier eine der faszinierendsten Nummern überhaupt: Die Fischer spielen mit ihrem «Netz» und erzielen herrliche Effekte.
Das Herausziehen der roten «Netze» ist gleichzeitig der Beginn des Aktes, welchen man hier sieht: Die Einheimischen spielen Szenen aus dem Alltagsleben der Zhuang zu jener Zeit. Zhuang sind eine der vielen Minderheiten Guizhous, der Provinz, in der Guilin liegt.
Am 8. Oktober machte sich eine kleine Gruppe frühmorgens noch auf, den Mondberg zu besteigen. Im Bild zu sehen ist das berühmte Loch, welches zum Namen beitrug. Hier sieht man auch ein Stück weit, wie üppig all die Berge bewachsen sind. Die Aufnahme wurde zum Schluss gemacht, d.h. nach dem Sonnenaufgang.
Wenn man nach ca. 20 Minuten Aufstieg unter der Öffnung des Mondberges durchläuft, dann präsentiert sich die Aussicht in etwa so.
Oder so.
Dann war die Sonne rasch draussen und die Landschaft präsentierte sich wie von einem Fell überzogen.
Hier der Blick auf die andere Seite.
Auf diesem Bild sehen wir Elisabeth, Jürg, Tanja und Roger (v.l.n.r.). Sie sind alle sehr früh aufgestanden, haben auf das Frühstück verzichtet und den sehr steilen Aufstieg unter die Füsse genommen. Dafür bat ich den Fahrer auf dem Rückweg, irgendwo anzuhalten, wo es Jiaozi (Teigtaschen) gab. Sie waren herrlich! Und Baozi (im Gegensatz zu Jiaozi sind sie runde Bällchen) gab es dort auch. So kamen wir dann doch noch in den Genuss eines Frühstücks.
Auf diesem Bild sieht man sehr schön den herrlichen Bogen des Mondberges.
Ich melde mich - hoffentlich - schon bald wieder, sei es aus den Reisterrassen von Longji oder sei es aus Fenghuang in der Provinz Hunan
Nachtrag vom 11.10.2015: Hier hat mich Roger beim Fotografieren auf dem Mondberg «erwischt». Danke, Roger, für die Foto der etwas anderen Art. Bei diesem Licht wirkt die Szenerie allerdings fast schon etwas esoterisch. Aber mit meiner Körpergrösse brauchte ich einfach Höhe, um über diese doofen Pflanzen im Vordergrund hinweg fotografieren zu können.