Wushu Akademie Schweiz
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China 2016 - Emeishan und Leshan: Top-Destinationen nicht nur für Buddhisten!

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Auf schätzungsweise 2500 m.ü.M. begrüsste uns dieser Kurzschwanz-Makake, einer von rund 300 wildlebenden Affen auf dem Emei-Berg. Gerne hätte ich euch die schöne Landschaft gezeigt, aber ich habe sie selber nicht gesehen. Es gab nur Nebel und Wolken.
Wie so oft in solchen Gebieten, war auch hier der Affe - und sie sind berüchtigt dafür - frech und nahm sich, was die Touristen eben so unvorsichtig mit sich führten. Die Affen leben offenbar seit Jahrhunderten hier und haben sich an die Menschen gewöhnt.
Erst ganz zuoberst öffnete sich die Nebel- und Wolkendecke und gab auf dem Jinding (dem goldenen Gipfel) den Blick auf diese 48 Meter hohe Statue frei. Zunächst lag sie aber tatsächlich noch etwas im Dunst.
Die Statue ist 2006 erstellt worden. Dieser Gipfel ist mit 3077 m.ü.M. der zweithöchste Gipfel des Gebietes.
Ganz oben gab es dann diesen überwältigenden Anblick in der Abendsonne (nein, ich habe an diesem Bild nicht rumgeschraubt).
Der Blick von hinten gegen die untergehende Sonne.
Der höchste Punkt, aber geschlossen für das Publikum, ist Wanfo Ding auf 3099 m.ü.M.
Sonnenuntergang auf dem Emeishan.
Auch wenn man die Sonne nicht direkt sah, wirkten ihre Strahlen mystisch.
Beim Sonnenaufgang am nächsten Morgen war ich nicht allein. Trotzdem hielt sich der Auflauf in Grenzen, weil die Hotelkapazität auf dem Gipfel zum Glück nicht allzu gross ist.
Der Sonnenaufgang konnte mit dem Sonnenuntergang nicht ganz mithalten. Immerhin.
Der Jinding-Tempel im sanften Gegenlicht der Morgensonne. Der Tempel ist eine moderne Renovation. Der älteste Tempel im Gebiet, der Wanninan-Tempel, stammt aus dem 9. Jahrhundert.
Gleich danach machte ich mich wieder auf den Weg nach unten, wo mich erneut Nebel und Wolken empfingen.
In Leshan fing alles irgendwie «harmlos» an, wenn auch schon diese Figur beeindruckend war.
Nicht zum ersten Mal wurde mir heute die Sicht durch den Dunst etwas genommen. Ich hielt trotzdem drauf.
So sieht die Vegetation in der Umgebung der Höhlen aus. Man sah und spürte, dass dies eine feuchte und zeitweise sehr warme Gegend ist.
Danach aber ging es ab in die Höhlen. Und bereits diese Fels-Schnitzereien haben mich tief beeindruckt.
Dann dieser sitzende Buddha mit einer Höhe von 31 Metern.
Eine Höhle voller Fels-Schnitzereien. Wenn man die Touristen im Bild zum Grössenvergleich heranzieht, bekommt man eine Vorstellung von der Mächtigkeit dieser Höhlenanlage.
Dieser Buddha ist 51 Meter hoch. Man kann einen Grössenvergleich mit den Menschen links im Bild machen.
Zum Schluss der Kopf des «Dafo», der eigentlichen Attraktion der ganzen Anlage. Der sitzende Buddha misst 71 Meter in der Höhe.