Wushu Akademie Schweiz
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Wushu Schweizer Meisterschaften 2016 in Muri

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Wushu Schweizer Meisterschaften 2016 in Muri: Um diese Pokale ging es letztendlich!
In dieser Dreifachturnhalle der Schulanlage Bachmatten in Muri wurde die Schweizer Meisterschaft 2016 ausgetragen.
Dann ging es los mit viel Dynamik (Benjamin)...
...kraftvollen Tritten (Corina)...
...einer fokussierten Sheryl...
...guten Sprüngen (Michael)...
...ausdrucksstarker Haltung (Lisa)...
...wilder Entschlossenheit (Rebecca)...
...filigraner Schwertführung I (Adham)...
...einer Bronzemedaille von Gabriel im Säbel...
...filigraner Schwertführung II (Jan)...
...des Zweitplatzierten im Säbel (Mattia)...
...der Konzentriertheit von Nina...
...und der scheinbar in Meditation versunkenen Jessica.
Bei den ersten Medaillenvergaben über Mittag war das Podest durch unsere AthletInnen stets gut besucht. Auf dem Bild sehen wir das Siegertrio der Kategorie Changquan 1989 mit Sheryl in der Mitte, auf dem 2. Platz links Nina und auf dem dritten Platz rechts Samara.
Im Sinne des Reglementes korrekte Stellungen sind das A und O der Kinderkategorien (Gongbu von Mattia). Bei diesen Dingen geht es um die A-Note, also um die sogenannte Qualität der Bewegungen.
Die Haltung und der Ausdruck der Augen bzw. die Koordination der Augen mit den Bewegungen ist Teil der B-Note, die die Gesamtleistung widerspiegelt. Gleich nacheinander sehen wir bei diesem Thema Eileen...
...Alessia (sorry, der Fokus liegt nicht ganz auf ihr, aber die Haltung war mir zu gut)...
...und Corina. Meines Erachtens zeigen alle drei je ein gutes Beispiel dafür, wie man an der und für die B-Note gut arbeitet.
Jetzt sind wieder Stellungen gefragt. Xubu, für viele AthletInnen ein Problem, da er auf einem Bein und sehr tief gehalten werden muss. Wir sehen gleich drei gute Beispiele für diese Stellung. Einmal von Michelle...
...Benjamin...
...und Lisa.
Xiebu von Nina und ...
...Michael.
Nächste Stellung mit einem gewissen Abzugspotenzial: Pubu. Der hier von Eileen ist jedoch gut,...
...genauso wie derjenige von Alessia.
Eine Standwaage mit guter Spannung und gestreckten Beinen zeigt uns Mattia.
Ein hoher Sprung von Rebecca, der offenbar auch Sami staunen lässt.
Pascal in seinem letzten Wettkampf bei den Junioren beim Spagat in der Säbelform 2001. Im nächsten Jahr wechselt er zur Elite. Sein Highlight in diesem Jahr war sicherlich der Gewinn der Goldmedaille an der Junioren Europameisterschaft in Moskau.
Sheryl, liess diese Saison nichts anbrennen und an den Turnieren in der Schweiz wie auch an der SM jede Kategorie gewonnen. Resultat: Drei Mal Gold!
Samara mit einer sehr spezifischen Schwertbewegung: Je beweglicher der Rücken, umso besser kann man sie ausführen.
Lisa steckt nach ihrer langen Pause immer noch im Aufbautraining. An Ausdrucksstärke, Körperspannung und Eleganz hat sie nichts eingebüsst.
Rebecca hat vor der SM wieder an unsere Schule zurückgewechselt, wo sie früher rund zehn Jahre trainiert hat. Sie beeindruckt weiterhin mit ihrer unbändigen Kraft.
Michelle wechselte in diesem Jahr vorzeitig zu den freien Formen und damit zur Elite (sie ist noch Juniorin). Auf dem Bild zeigt sie einen Drehsprung rückwärts mit dem Schwert.
Nochmals Michelle mit Xubu.
Samara, die sich sehr gut geschlagen und drei Medaillen gewonnen hat.
Tim, Sieger in der Kategorie Säbel Kinder.
Corina freute sich riesig über ihren dritten Platz im Speer. Während nun einige der Kinder 2017 altershalber zu den Junioren wechseln, wird sie noch zwei Jahre bei den Kindern starten können. Schöne Aussichten!
Wohin dieser »Mordssprung« von Michelle führte? Direkt in einen Spagat. Leider versagte da dann aber der Fokus meiner Kamera.
Als Michelle nach der Form den Teppich verliess, wurde sie von den Coaches SO begrüsst.;-)
Michael vor dem Start seiner Speerform. Den Fokus finden und dann...
...LOS!
Es ist immer wieder schön zu sehen, was Kinder in diesem Alter bereits zu leisten imstande sind.
Nochmals eine Bewegung aus der Speerform von Michael. Für uns war sie absolut goldwürdig. Die Schiedsrichter sahen es ganz knapp anders: 2. Platz. Aber mit zwei Mal Gold und zwei Mal Silber darf man nicht traurig sein.
Auf den nachfolgenden Bildern sehen wir nochmals ein paar tolle Positionen wie hier von Jan: Gute Spannung, fokussierter Blick, dynamisch.
Die Standwaage im Schwert namens »wang yue pingheng«, sinngemäss »Gleichgewicht und zum Mond blicken«. Schön vorgezeigt von Nina.
Adham, noch nicht einmal zwei Jahre im Training, aber bereits an der Schweizer Meisterschaft dabei. Somit ist nicht nur seine Frisur aussergewöhnlich.
Bei Samaras Absprung gefällt mir vor allem, wie gut sie das Sprungbein streckt. Hier werden oft Zentimeter vergeben, Zentimeter, die dann bei der Landung fehlen.
Rebecca wurde während der ganzen Schweizer Meisterschaft von einem Team des Sportpanoramas des Schweizer Fernsehens begleitet. Am Abend gab es dann einen guten Kurzbeitrag über Wushu.
Samara nochmals im Bild bei der Schwertform 1989. Es ist immer schön, wenn die Vorbereitung auf so einen Wettkampf Früchte trägt. Bei ihr - wie dem ganzen Wettkampfteam - war das auf jeden Fall so.
Gabriel ist ein gutes Beispiel, wie der Übertritt in eine Talentgruppe an unserer Schule ablaufen kann. Er ist im Augenblick seit ein paar Wochen am Schnuppern, so dass er ein Gefühl dafür bekommt, was da von ihm verlangt wird. Er war einer der Jüngsten in seinen zwei Kategorien, hat dort aber jeweils einen dritten Platz herausgeholt.
Rebecca kämpft!
Bei Mattia hatte ich in der letzten Zeit ein bisschen Pech beim Fotografieren. Ich habe ihm gesagt, ich würde dafür schauen, dass ich nach der SM die eine oder andere gute Foto von ihm habe. Auf dem Bild sehen wir Mattia nochmals bei seiner Säbelform. Er wechselt nun nächstes Jahr altershalber zu den Junioren.
Sophia zeigt uns eine weitere gute Stellung mit Spannung und Ausdruck.
Mattia, eine hatte ich noch.;-)
Samara mit der Schwert-Standwaage.
Pascal in der Säbelform 2001. Ihm merkte man immer noch etwas an, dass er die beiden letzten Turniere auslassen musste und auch im Training lange fehlte. Aber um ihn braucht man sich keine Sorgen zu machen. Er ist bereits wieder gut unterwegs und in der letzten Kategorie des Tages, dem Stock, holte er dann doch noch eine Silbermedaille.
Auch am Abend gab es Podeste, die ausschliesslich von WAK-Athleten bevölkert waren: In der Mitte Mattia, links Tim und rechts Gabriel, der Bruder von Mattia nach der Siegerehrung im Stock. Die Schwester von Tim, Nina, hat bei den Juniorinnen Medaillen geholt. Bei beiden Familien dürfte es von daher zu Hause in und auf den Schränken mit den vielen Pokalen langsam eng werden.
Diese Schlussbilderserie widme ich Benjamin. Wie Sheryl gewann er dieses Jahr in der Schweiz alles, was es zu gewinnen gab und holte zudem an der Europameisterschaft in Moskau eine Silbermedaille. Er holte an der SM drei Mal Gold und dies jedes Mal mit grossem Vorsprung. Diese Bilder sollen zeigen, warum das so war. Der Pubu hier ist tief und das linke Bein wirklich ganz gestreckt.
Auch seine Standwaage ist kompromisslos. Er steht seine Gleichgewichtsteile in aller Regel lange und ohne Wackler.
Dies ist nicht etwa ein »Erqijiao« sondern ein »Bailiantui«. Er springt ihn sehr hoch und das rechte Bein ist in der Flugphase gut gestreckt. Das linke Bein ist hochgezogen (was nur wenige Athleten schaffen). Das gibt ihm Stabilität und Kompaktheit.
Eine weitere gute Stellung: Xubu. Es ist wichtig, bereits als Junior in der Lage zu sein, eine hohe A-Note zu erzielen (Bewertung der Qualität der Stellungen).
Obwohl Benjamin noch kein spezifisches Krafttraining macht - und dort demzufolge noch viel Potenzial hat - springt er bereits hoch, was ihm entsprechend genügend Zeit lässt, um seine Landungen vorzubereiten. Diese missraten denn auch nur selten.
Wie oft sagen wir im Training beim Xuanzi (Butterfly): »Beine strecken!« Aber das ist leichter gesagt, als umgesetzt. Diese Beine hier sind für einen so jungen Athleten wirklich sehr gut gestreckt, so dass ich das etwas defokussierte Bild trotzdem verwendet habe.
Zum Schluss noch die Standwaage im Schwert mit einer enorm grossen Hüftspreizung. Meine ersten Bilder davon gingen alle in die Hose, aber Benjamin hielt sie zum Glück so lange, dass ich dann doch noch zuschlagen konnte.
Die Pokale, welche am Morgen geerntet werden konnten.
V.l.n.r.: Liam, Michi, Benjamin, Sheryl, Samara, Alessia, Nina, Michi, Mattia, Rebecca.
Auf diesem Bild, am Abend nach dem Wettkampf aufgenommen, sehen wir, bis auf Alessia, alle Medaillengewinner des ganzen Tages (zusammen mit zwei Trainern...DEN Trainern;-)). Grossartige Leistung!
V.l.n.r.: Pascal, Michi, Benjamin, Corina, Sheryl, Michi, Mattia, Rebecca, Charlie, Gabriel, Samara, Nina, Liam, Tim.
Und das ist er also: Der Pokal für die erfolgreichste Formenschule der Schweiz. Aufs Podest haben wir diejenigen geschickt, welche noch da waren, aber es war gleichzeitig eine sehr ehrenvolle Vertretung, aus erfolgreichen AthletInnen und den hinter dem Erfolg stehenden Trainern. Wir hatten übrigens rund drei Mal so viele Punkte wie das zweitplatzierte Team!
V.l.n.r.: Nina, Michi, Tim, Charlie, Samara.