Wushu Akademie Schweiz
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Chinareise 2018: Huangshan, der Berg der Berge Chinas

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Der Grund, warum ich Huangshan als einen der wenigen Berge Chinas jeweils besteige, liegt in seiner Andersartigkeit. Einer Gruppe Schweizern, welche naturgemäss eine Affinität zu Bergen hat, möchte ich, wenn überhaupt, einen Berg nur zeigen, wenn er zu Bekanntem etwas Neues bietet. Das ist beim Huangshan klar gegeben.
Der Huangshan ist berühmt für seine Kiefern, die auch dafür sorgten, dass es grüne Pflanzen auf dem Berg hatte. Ansonsten waren wir jahreszeitlich mit Ende März noch zu früh für Grün und Blüten. Letzte Woche hat es zum letzten Mal geschneit.
Berge und Kiefern, seit Menschengedenken eines von vielen typischen Kernelementen in der chinesischen Landschaftsmalerei.
Wir fuhren mit der Yuping-Gondel auf den so genannten hinteren Berg, wo wir uns beim Beihai-Hotel für ein Gruppenbild aufstellten, natürlich mit Blick ins Beihai (Nordmeer).
Am Nachmittag wanderten wir ins Xihai (Westmeer).
Jürg, unser Architekt, wunderte sich schmunzelnd über die Sicherheitsvorschriften auf dem Berg, denn...
...von dort oben sah es so aus.
Nicht weit davon entfernt wies uns die Führerin auf diese Brücke hin. Man schaue sich die Höhe des Brückengeländers an.
So sieht es vom Weg her aus und natürlich ist da unten noch lange kein Boden.
Das war der Kaffee, den Fränzi sich nach der intensiven Wanderung mit integrierter Höhenangst-Therapie gönnte. Herrliches Bild der typischen Huangshan-Kiefer, welches der Barkeeper in den Schaum zauberte.
Sonnenaufgang in der Nähe des Löwenhügels. Dieses und die nachfolgenden Bilder wurden mit »exposure blending«, was so viel heisst, wie Belichtungsvermischung, zusammengefügt. Man nimmt aus einem Bild den Vordergrund und aus dem andern den Himmel, um es einfach zu erklären. So hat man im Idealfalle keine Unter- bzw. Überbelichtungen.
Bei diesem Sonnenaufgangsbild ist nichts schief gelaufen. Das Bild ist speziell entwickelt, um ihm diesen Touch zu geben.
Kein Ausflug auf den Huangshan ohne ein Bild eines der berühmten Träger. So ein Träger schleppt bis zu 100 kg. Einer oben auf dem Berg liess es mich mal versuchen. Das Gewicht brachte ich noch knapp vom Boden, aber sich damit fortzubewegen, wäre unmöglich gewesen. Sie schleppen einfach alles, was von A nach B muss. Ich versuchte mich an Zement. Beeindruckend, diese Träger, und gleichzeitig nachdenklich machend.