Wushu Akademie Schweiz
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2. QT in Wattwil: Es ist weiterhin am Blubbern...

Das drei Monate dauernde Training mit Zhangshuai machte sich deutlich bemerkbar.

Corina, leider mit einem Einzelstart im Speer, aber vor allem endlich zurück von ihrer langwierigen Verletzung. Daneben gewann sie auch mit dem Schwert und in der Kategorie Changquan (Faustform).
Tim, unterwegs mit seiner Lieblingswaffe, dem Stock. Umso schöner, wenn man die Kategorie, wie in diesem Fall, dann auch noch gewinnt.
Matthias, hoch konzentiert...
...Gabriel, desgleichen.
Gabriel hat sein Können schon früh angedeutet, aber die Leistungen waren lange noch etwas sprunghaft. Wir nahmen ihn dann Ende letzten Jahres probehalber in die Fördergruppe. Dort blühte er förmlich auf. Ihm haben danach die drei Monate im Projekt Zhangshuai, wie gestern am Turnier gesehen, unglaublich gut getan.
Michelle mit dem Speer...unter den Blicken von mehr als der halben Wushu-Familie.;-)
Die Halle war von den Lichtverhältnissen her einigermassen herausfordernd zum Fotografieren. Hier ergab sich aber trotz des Gegenlichts eine schöne »Stilstudie« von Michelle.
Endlich hat man ihn frei gelassen: Seit dem 1. QT kann Pascal seiner Leidenschaft des Springens, dank Übertritts zur Elite, freien Lauf lassen. Hier sehen wir eines der in der Schweiz ganz selten gesprungenen freien Räder mit einer Schraube; das Ganze mit einem Säbel in der Hand.
Obwohl Pascal das Rad mit Schraube im Training zigfach stand, missriet es hier beim ersten Mal. Aber keine Sorge: Auch wenn das Bild es nicht vermuten lässt, er landete auf den Füssen. Das nächste Mal wird es klappen.
Wie er sonst noch so springt, sehen wir auf diesem Bild: Xuanzi mit einer aussergewöhnlichen Höhe und sehr guter Spannung.
Für einmal sehen wir Pascal auf einem Bild nicht beim Springen sondern in einem profanen Pubu. Er brauchte das Projekt eben nicht für seine Sprünge, sondern vor allem für solche z.T. kleine Dinge wie Pubu, Dehnen, B-Note und Ähnliches und meines Erachtens hat es sich gelohnt.
Mattia, ein vielversprechender Junior mit dem Stock. Er kämpft allerdings seit einigen Monaten - und leider auch gestern wieder - mit Verletzungen. Er gewann trotzdem die 46er-Faustformkategorie.
Benjamin zeigte gestern zum ersten Mal seine neu gelernte Speerform 2012 (3rd set). Ich staune immer wieder, wie schnell er solche Formen mittlerweile zur Vorführreife bringt. Sein härtester Gegner, Shunni, fehlte leider an diesem Wettkampf. Aktuell sind sie die einzigen Athleten mit den 2012er-Formen.
Schluss und Feierabend: Es war seine letzte Form des Tages und auch eine der letzten Bewegungen im Speer: Schöner Pubu.
Hier unsere beiden altbewährten Coaches im Small-Talk mit Sheryl und Samara. Eine muss noch, die andere hat schon. Entspannt scheinen sie alle.
Samara mit dem Speer, mit dem sie in einem Wettkampf auf hohem Niveau den zweiten Platz holte.
Man möge es mir verzeihen, aber wer eine Kamera in der Hand hat, kann diesem Blick nicht ausweichen. Auch darum schafft es Adham immer wieder aufs Bild: Guter Ausdruck!
Adham, der am Projekt Zhangshuai teilnehmen durfte, ist neu in der Fördergruppe der B-JuniorInnen.
In dieser Kategorie traf Adham u.a. auf Michael, der im dritten Teil seiner Form diesen beeindruckenden Sprung in Pubu hinlegt.
Ohne Worte.
Liam ist ebenfalls ein Naturtalent, was die Sprünge angeht. Er versteht aber nun zunehmend, dass es damit nicht getan ist. Und das ist der Schlüssel zu Siegen wie am Sonntag mit dem Stock.
Ein letzter, hoher Sprung kurz vor dem Ende der Stockform von Liam.
Den Abschluss unserer Bilderserie macht Sheryl - ohne Worte.

In den News vom 15. März habe ich geschrieben, dass es im Training aktuell blubbere wie in einem Labor, weil alle aus der Fördergruppe daran seien, die Inputs von Zhangshuai zu verdauen. Dieser Prozess ist weiterhin am Laufen, so dass wir auch heute, anlässlich dieses 2. Qualifikationsturnieres in Wattwil, weiterhin Unfertiges sahen, aber natürlich - und vor allem auch - viele Fortschritte. Damit will ich nur andeuten, dass es noch dauern wird, bis alle den vielen Input der drei Monate verarbeitet haben. Das ist ein Prozess, deren Länge man nie unterschätzen darf.

Zudem kämpften wir heute etwas mit Abwesenden, Kranken und erst vor ein paar Tagen Ausgetretenen (ja, auch das gibt es). Dies zeigte sich insbesondere in den freien Formen, in denen wir sonst mit vier AthletInnen antreten, heute jedoch nur mit zweien, da Lisa in Amerika weilt und Rebecca weiterhin verletzt ist. Im Gegensatz zum ersten Turnier schaffte Pascal Dutoit dieses Mal keine Überraschung. Trotz seiner unglaublichen Sprungkraft wurde sein Risiko bei den Sprüngen mit z.B. xuanzi-360 (Butterfly-Schraube) oder freies Rad mit Schraube noch nicht belohnt. So gingen wir dieses Mal in der Elite ohne Auszeichnung nach Hause. Immerhin wissen wir, woran es liegt (und können es auch ändern).

Bei den JuniorInnen erlebten wir zwischen himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt ein bisschen von allem. Insgesamt hatte ich persönlich den Eindruck, dass die Unseren mit viel Engagement bei der Sache waren, aber ihnen hin und wieder auch eine gewisse mentale Müdigkeit anzusehen war. Insofern wird die kommende Sommerpause allen gut tun. Schön war aber auch zu sehen, wie die Gruppe sich gegenseitig stützte und half, insbesondere in Momenten, in denen eine Form mal nicht so funktionierte. Gerade weil wir ja alle irgendwie Einzelkämpfer sind, ist es wichtig, dass solche Dinge nicht verloren gehen. Da sieht man, ob eine Gruppe funktioniert oder nicht. Bei uns funktioniert sie auf jeden Fall. Auch unsere beiden Coaches Charlie und Michi waren in diesen Momenten jeweils besonders gefragt.

Schön zu sehen ist, wie sich in den Jungenkategorien sowohl bei den Kindern als auch bei den jüngeren Junioren die Teilnehmerzahlen tatsächlich auf relativ hohem Niveau halten. Dazu kommt, dass der Qualitätslevel im Teilnehmerfeld gegenüber früher an der Spitze breiter geworden ist. Man muss schon wirklich gute Leistungen zeigen, um dort vorne dabei zu sein oder gar die Kategorie zu gewinnen. Schön deshalb, dass unseren Athleten das immer wieder gelingt. Bei den Mädchen sieht es da - bezogen auf die Teilnehmerzahlen - weniger rosig aus. Fast alle Mädchen sind von unserer Schule. Immerhin ist die Qualität ebenfalls beeindruckend und zwar nicht nur bei der Seriensiegerin Sheryl Kasper.

Wir werden die jetzt verbleibende Zeit bis zu den Sommerferien für individuelle Korrekturen und Verbesserungen nutzen. Nach der Sommerpause geht es schon in Riesenschritten auf die nächste Schweizer Meisterschaft zu (12. November). Für uns tatsächlich früher als für alle andern: Wir organisieren sie schliesslich und haben deshalb neben den Wettkämpfen auch noch eine Show vorzubereiten.

So, für einmal blieb ich etwas Allgemeiner als sonst. Der Rest, mit den vielen, guten Resultaten, erzählt die Rangliste unten.

Am 12. Juni habe ich nun auch einige Bilder vom Wettkampf veröffentlicht. Dazu noch Folgendes: Ich bin nun endlich auf eine Vollformatkamera umgestiegen und konnte sie am Wettkampf in Wattwil kurz austesten (die meiste Zeit war ich ja Schiedsrichter). Es würde zu weit führen, was dies alles verändert, aber die ersten Resultate in Sachen Bilder stimmen mich sehr positiv.

Die offizielle Rangliste findet sich wie immer auf www.swisswushu.chIn Kategorien mit acht und mehr Teilnehmenden führen wir alle unsere Plätze bis zum Ranglistenfünften auf; bei kleineren Kategorien sind alle Medaillenränge genannt:

Rangliste 2. QT 2017 von swisswushu in Wattwil
Kategorie PflichtformenResultat
Waffenlose Junioren (Form 2012)1. Benjamin Müller
Langwaffen Junioren (Form 2012)1. Benjamin Müller
Kurzwaffen Junioren (Form 2012)1. Benjamin Müller
Waffenlose Juniorinnen (Form 1989)1. Sheryl Kasper
3. Nina Hässig
Waffenlose Junioren (Form 1989)2. Liam Rothenbühler
4. Michael Brodmann
5. Jan Rothenbühler
Langwaffen Juniorinnen (Form 1989)1. Sheryl Kasper
2. Samara Boxler
Langwaffen Junioren (Form 1989)1. Liam Rothenbühler
Kurzwaffen Juniorinnen (Form 1989)1. Sheryl Kasper
2. Nina Hässig
3. Samara Boxler
Kurzwaffen Junioren (Form 1989)2. Liam Rothenbühler
3. Michael Brodmann
Waffenlose Juniorinnen (46er-Form)2. Nina Hässig
3. Alessia Del Mistro
Waffenlose Junioren (46er-Form)1. Mattia Meier
2. Gabriel Meier
3. Michael Brodmann
4. Tim Hässig
Waffenlose Kinder (32er-Form) A, Mädchen1. Corina Müller
2. Eileen Bréguet
Waffenlose Kinder (32er-Form) A, Jungen2. Gabriel Meier
4. Tim Hässig
5. Tim Hasler
Waffenlose Kinder (32er-Form) B, Jungen2. Lukas Niklaus
Säbel Kinder (32er-Form), Mädchen/Jungen3. Tim Hässig
4. Gabriel Meier
Schwert Kinder (32er-Form), Mädchen/Jungen1. Corina Müller
3. Lukas Niklaus
Stock Kinder (32er-Form), Mädchen/Jungen1. Tim Hässig
2. Gabriel Meier
Speer Kinder (32er-Form), Mädchen/Jungen1. Corina Müller

Benjamin zeigte gestern zum ersten Mal seine neu gelernte Speerform 2012 (3rd set). Ich staune immer wieder, wie schnell er solche Formen mittlerweile zur Vorführreife bringt. Sein härtester Gegner, Shunni, fehlte leider an diesem Wettkampf. Aktuell sind sie die einzigen Athleten mit den 2012er-Formen.