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Wushu Akademie Schweiz
CH-5035 Unterentfelden
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Auffahrtstrainingslager vor atemberaubender Kulisse

Die WAK hat ihr erstes Auffahrtstrainingslager erfolgreich gestaltet

Training mit Sicht auf das Weisshorn (4505 m.ü.M.)
Blick ins Mattertal, welches in Zermatt endet.
Die WAK anlässlich der kleinen Wanderung vom Freitag.
Küchenteam mit Patrick, Barbara und Sämi (Ladina nicht im Bild).

Unsere für Schweizer Verhältnisse alte Wushu-Schule (erstes öffentliches Training ab Herbst 1986) ist in einem Transformationsprozess. Die Führung geht in den nächsten Jahren nach und nach auf die nächste Generation über. Von dort kam auch der Wunsch, ein erstes Auffahrtstrainingslager der WAK zu organisieren. Sie haben das alles alleine durchgezogen, angeführt von Sandro, unterstützt durch Kevin, Samara und Celina. Wir "Alten" (sorry, Michi ;-)) haben in der Vorbereitung nur noch da und dort einen Tipp abgegeben, aber insgesamt war das ihr Lager.

Sandro und Kevin waren im letzten Jahr auf der Suche nach einem Lagerort und entschieden sich nach einem Vor-Ort-Besuch für Törbel, hoch oben im Wallis mit Blick ins Matter- und ins Saastal, was sich im Nachhinein wirklich gelungen herausstellte. Sehr gefallen hat mir auch das präsentierte Programm: Unterrichtet wurde auch Bisheriges, aber insgesamt gab es viel Abwechslung mit Tanglang-Quan (Gottesanbeterin), Sanjiegun (dreiteiliger Stock), Sprünge/Akrobatik, neue Teile aus Wettkampfformen und Taijiquan/Qigong unter der Gesamtleitung von Sandro, Michi (unverwüstlich!), Kevin, Samara und meiner Wenigkeit. Auch Celina mischte sich hin und wieder unter die TrainerInnen. Zwischendurch gab es immer wieder Spiele, sei es in der Halle, sei es am Abend. Auch hier haben sich die TrainerInnen, Barbara und Ladina ins Zeug gelegt.

Meiner Ansicht nach war dies genau das Richtige: Wenn man schon vier Tage wegfährt, um zu trainieren, soll es einerseits eine Abwechslung zum normalen Training sein und es soll das Soziale, der Kitt innerhalb der Schule gefördert werden. Wenn man die bisherigen Rückmeldungen der Teilnehmenden (es gab bereits eine anonyme Umfrage) sieht, scheint dies vollauf gelungen zu sein.

In so einem kleinen Bergdorf ist es immer schwierig mit den Lokalitäten, da die Hallen, wenn es denn überhaupt welche hat, meist klein sind und auch die Ferienlagerhäuser nicht immer alles bieten, was man sich wünscht. Aber die Anlagen in Törbel waren zweckmässig und insbesondere durften wir einen Rasen-Aussenplatz benutzen, so dass wir meist (wetterabhängig!) in der Halle und draussen trainieren konnten.

Das Herz eines jeden Lagers ist aber auch die Küchenmannschaft. Hier hatten wir das Glück, mit Patrick einen erfahrenen Truppenkoch und Lebensmittel-Technologen anheuern zu können. Zudem halfen ihm in der Küche Barbara, Ladina und Sämi. Sie machten, gerade auch unter dem Aspekt, dass man heute in einem Lager mit zahlreichen Allergien (auch eher exotischen) konfrontiert ist, einen hervorragenden Job. Ich bin unendlich dankbar, dass es Leute gibt, die "einfach so" bereit sind, vier Tage zu opfern, damit unsere Trainierenden eine wunderbare Zeit haben.

In dem Sinne geniesst die Bilder nun in voller Grösse auf dem PC (statt klein auf Instagram). Mögen sie für die Teilnehmenden eine schöne Erinnerung sein (und Motivation, wieder zu kommen) und allenfalls Anlass dafür, dass nächstes Mal noch mehr mitkommen. Danke euch allen von Herzen!