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Chengdu, Hauptstadt der Provinz Sichuan mit seinen Pandas

Wenn man nur einen halben Tag in Chengdu hat...

Diese drei kriegte ich gleich am Morgen vor die Linse. Man braucht etwas Geduld, weil sie sich nicht gleich zwingend so aufstellen, aber bei etwas Warten, irgendwann, schafft man es meist.
Auf dem Rücken frisst es sich noch besser.
Sie scheinen tatsächlich nur diesen Bambus zu fressen, also nichts von wegen Nudeln, wie unser Kung Fu Panda. Sie sind dabei unglaublich geschickt, sowohl mit den Tatzen, als auch mit den Zähnen.
Ein Foto mit Jöh-Effekt.
In der Nähe des Eingangs fand sich diese Ansammlung von Figuren, die ich wohl niemandem erläutern muss.
Und was man mit dieser Szenerie macht, zeigte mir diese Schulklasse eindrücklich.
Nach dem Fressen ging es sehr rasch auf die Bäume, wo man sich bequem (?) betten kann. Sorry, aber das Wetter war wirklich typisch Chengdu-like diesig und regnerisch.
Hm, so bequem schien es dann doch nicht und so suchte der Panda, offenbar zunehmend genervt, immer neue Stellungen.
Sein Kollege stand ihm dabei in nichts nach. Hier legte er sich über eine Stange und fand es dann doch nicht so cool.
Deshalb gings runter und ...
...gleich wieder rauf.
Aber auch er fand seine richtige Schlafstellung lange nicht.
Nochmals drehen...
Jetzt! So blieb er dann und liess sich auch durch die Chinesin neben mir, welche den Pandabären ständig rief, nicht mehr umstimmen. Irgendwann wurde es mir zu bunt und ich sagte ihr, dass der Pandabär sich nicht um sie kümmere. Sie verstummte sogleich (warum auch immer...).

Chengdu, Hauptstadt der südwestlichen Provinz Sichuan, der nördlichen Nachbarprovinz von Yunnan, hat mittlerweile auch schon gegen 15 Millionen Einwohner. Wie überall in China finden sich viele Baustellen, welche weiteres Wachstum ankündigen. Es ist ein ständiges Gewusel, wie man es von China gar nicht mehr anders kennt: Renao = belebt (Understatement!).

Chengdu ist oft Ausgangspunkt für alle möglichen weiteren Ausflüge. Wir waren schon einmal mit einer Gruppe hier und flogen von hier nach Chuanzhu Si, dem Flughafen auf über 3000 m.ü.M., von wo es zu den Highlights von Jiuzhaigou und Huanglong, den riesigen Sinterterassen ging. Eine interessante Option, welche sich nun durch die soeben fertiggestellte Gaotie (das chinesische Pendant zum TGV) ergeben hat, sind Ausflüge nach Emeishan und Leshan. In beiden Orten bin ich gewesen und erzähle nachfolgend mehr darüber.

Wer nur einen halben Tag in Chengdu zur Verfügung hat, dem würde ich das Panda Breeding Research Base im Norden der Stadt empfehlen. Es gibt diverse Gehege mit zahlreichen Pandas, welche man vorzugsweise am Morgen besucht (ich war am 21.10. bereits um 7.30 Uhr, also bei der Türöffnung hier). Das hat zum einen den Vorteil, dass die Pandas, welche dann oft den Rest des Tages verschlafen, noch aktiv sind und ihren Bambus futtern und zum andern umgeht man so die ganz grossen Menschenmassen, welche im Laufe des Morgens einsetzen.

Die Gehege sind gross und man kriegt die Tiere beim Fressen gut vor die Linse. Nebst den grossen Pandas gibt es im Park auch noch den roten Panda. Der Park hat den Vorteil, dass man die Pandas wirklich sieht, wenn auch nicht in ihrer natürlichen Umgebung. Aber in der freien Wildbahn kriegt man diese Tiere kaum je zu sehen.

Nach den Pandabären ging es mit der Gaotie zunächst nach Emeishan (siehe nächster Bericht).

Auf dem Rücken frisst es sich noch besser.