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News 6, Chinareise 2018: Was wir sonst noch so machen...

Ein paar Bilder von unterwegs

Von Huangshanshi kehrten wir zurück nach Hangzhou, wo wir zu Mittag assen. Gleich neben unserem Restaurant wurden wir beim Warten auf diese Fassade aufmerksam.
Da wir zu Hause planen, bis Mitte Jahr die Fassade an unserem Haus zu erneuern, verstehe ich die Veröffentlichung dieser Fotos gleich auch als Vorschläge nach Hause für unsere neue Fassade.
Vor dem Mittagessen auf unserem Weg nach Yuanyang kamen wir in einem von mongolischen Einflüssen geprägten Dorf vorbei. Die Mongolen haben hier eine fast 800 Jahre alte Geschichte. Dort sahen wir vorerst diese Rentner beim Kartenspielen im Seniorentreff.
Zunächst sah da mit dieser Tür und dem dahinterliegenden Teil alles sehr chinesisch aus.
Beim zweiten Hinschauen sieht es dann anders aus. Um dieses Tor geht es unter anderem: Auf den ersten Blick sieht es weiterhin ziemlich chinesisch aus. Auf den zweiten Blick erkennt man z.B. den Dreizack über dem Tor. Ein typisches Symbol für die Mongolen. Ebenso die Pferde, als Symbol des Reitervolkes, links und rechts gleich unter dem Dach.
Es gab dort ganz eigentümliche Dinge zu essen, wie diese klebrige Masse in Blümchenform verpackt. War aber sehr fein!
Und dann wurde uns auch noch Stutenmilch-Schnaps gereicht (hier schön präsentiert von Fränzi). Jemand nannte es ein Desinfektionsmittel, so scharf war das Zeugs.
Bevor es dann von rund 200 m Meereshöhe wieder hinaufgeht auf 1700 m stoppen wir immer im selben Ort; einerseits der Toiletten wegen (nein, die sind sehr chinesisch) und andererseits des grossen Früchtemarktes wegen.
Nicht so schön wie Bananen von Coop, aber schmecken tun sie natürlich wie Bananen.
Hier sind meine Lieblinge: Ananas. So, wie man sie eben nur in den Anbauländern erhält. Das Anbaugebiet liegt allerdings sogar noch etwas südlicher (aber immer noch in China).
Irgendwann, kurz vor Erreichen des Hotels, war dann klar: Hier müssen wir nun einfach anhalten. Das sanfte Abendlicht gab den Blick frei auf die wunderschönen Reisterrassen von Malizhai.
Dieser Anblick lässt niemanden unberührt. Für die nächsten beiden Tagen sollten solche Bilder zu unserem ständigen Begleiter werden.

Von Huangshanshi stand uns eine lange Reise bis zu den Reisterrassen von Yuanyang bevor. Zunächst mussten wir mit dem Bus 3 1/2 Stunden zurück nach Hangzhou. Dort erwartete uns der örtliche Partner unseres Gesamtreiseleiters Herr Shi aus Xi'an und brachte uns zum Mittagessen an die Hefangjie, der bekannten Fussgängerzone in Hangzhou. Von da ging es zum Flughafen und weiter nach Kunming. Damit man ein Gefühl für die Distanzen erhält: Wir flogen 3 1/2 Stunden von ganz im Osten in den Südwesten. Jeder kann sich ausrechnen, wo man landet, wenn man von Zürich aus 3 1/2 Stunden fliegt. In Kunming blieben wir dann für eine Nacht.

Am nächsten Tag, mittlerweile war es der 31. März, fuhren wir per Bus zu den Reisterrassen von Yuanyang. Unterwegs hielten wir noch in einem Ort namens "Xinmengcun", was man etwa mit "neues mongolisches Dorf" übersetzen kann. Nun, was machten Mongolen ganz im Südwesten Chinas? Kublai Khan, der Enkel von Dschingis Khan, wurde 1271 zum Begründer der Yuan-Dynastie. Unter seiner Führung wurde China nach 300 Jahren wieder vereinigt. Vorher, 1253/1254, eroberte er als Statthalter der Mongolen in Nordchina das Königreich Dali in Yunnan (eben der Provinz, in der die Reisterrassen von Yuanyang liegen). Deshalb der mongolische Einfluss in der Provinz Yunnan, tausende Kilometer von Beijing (Peking) entfernt. Wir assen da mongolisch und schauten kurz in ein Viertel mit mongolischen Bauten rein.

Am Ende des Tages, nach langen Stunden im Bus (Nettofahrt ca. 7 1/2 Stunden), wurden wir mit wunderschönen ersten Einblicken in die (angeblich) grössten Reisterrassen der Welt belohnt. Im kleinen Dorf Shengcun, hatten wir für drei Nächte gebucht. Das Yunti-Hotel (Yun=Wolken, Tian=Leiter) war ein gutes Hotel und es tat auch gut, mal länger an einem Ort zu verweilen.

Bald geht, wie früher erwähnt, die Schnellbahn von Hangzhou nach Huangshanshi auf. Ebenfalls kommen wird ein Flugplatz bei Yuanyang. Man kann sich selber ausrechnen, was das für den Tourismus bedeutet. Die Touristen werden dadurch sicherlich nicht weniger.

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Von Huangshanshi kehrten wir zurück nach Hangzhou, wo wir zu Mittag assen. Gleich neben unserem Restaurant wurden wir beim Warten auf diese Fassade aufmerksam.