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Scouting Chinareise 2021: Fenghuang

Gegenseitige Inspiration

Wir waren schon 2015 hier in Fenghuang und die Gruppe war begeistert. Fenghuang ist, wenn auch mittlerweile Ziel zahlreicher vor allem innerchinesischer Touristen, eines der schönsten Städtchen Chinas. Hier der Blick aus einem Teehaus auf einer der Brücken über den prägenden Fluss. Unser Guide, der aus dieser Gegend stammt, genoss die Ruhe sichtlich.
Die Brücke vom ersten Bild nun von aussen betrachtet. Rechts im Bild sieht man das Wahrzeichen von Fenghuang: Die Stelzen, welche die Häuser am Fluss tragen.
Eine der zahlreichen engen Gassen Fenghuangs.
Immer wieder beliebtes Fotosujet: Das Wirrwarr an Drähten über den Strassen. Hier sogar noch durch eine Chinafahne im Hintergrund aufgewertet.
Dann ging die Sonne langsam unter und tauchte die ganze Szenerie in wunderbares Licht.
Die ersten Lichter gingen an und deuteten zart an, was uns die Nacht bringen würde.
Der Höhepunkt des Sonnenuntergangs über dem Städtchen war dieses goldene Licht.
Danach legte sich die Nacht über Fenghuang und die Stadt wurde zum Lichtermeer.
In der Nacht arbeiteten wir gerne mit unseren 200mm-Objektiven, welche die Szenerie so schön komprimieren. Zudem konnten wir dank den mitgeführten Stativen Langzeitaufnahmen machen, welche den Fluss so wunderbar glatt erscheinen lassen.
An jenem Abend assen wir Streetfood. Mit der im Bild nur im Anschnitt erkennbaren Mühle, mahlte der Koch eine Paste aus Erbsen und Mais, wenn ich mich recht erinnere, und machte daraus feine Fladen. In diese Fladen schob er dann, was man wollte, inklusive Erdnüsse und verkaufte so feinste Vegiburger.
Wir besuchten zudem eine Galerie mit vielen tollen Bildern von Fenghuang, eines davon mit der für Fenghuang typischen Pagode.
Später am Abend konnten wir die Pagode dann gleich in Natura fotografieren.

Am 19. Oktober fuhren wir dann mit dem Auto ins ca. 3 h entfernte Fenghuang, einem alten Handelsstädtchen am Tuo-Fluss. In der Gegend leben auch Minderheiten wie die Miao, Tujia und Dong. Unser Guide selber ist ein Tujia. Er verbrachte die Nacht deshalb bei seiner Familie unweit des Städtchens.

Wir waren gleich nach der Ankunft fast unentwegt am Fotografieren. Dazu kamen später der Sonnenuntergang und das Lichtermeer in der Nacht. Dabei inspirieren wir uns beim Fotografieren gegenseitig, machen uns auf fotogene Sujets aufmerksam (danke Rolf für den Tipp mit den Lampions) schauen die Bilder an, besprechen sie kurz oder reden über die gewählten Einstellungen. Wenn wir alle dann am Abend unsere Foto-Ausbeute des Tages durchgehen, freuen wir uns schon wieder auf den nächsten Fototag.

Heute nun, am 20. Oktober, sind wir wieder zurück in Shanghai und besuchen morgen die Wushu-Weltmeisterschaften mit Schweizer Beteiligung. Auch da werden wir fotografieren, sofern man uns lässt. Die schwere Ausrüstung eines jeden soll nicht vergeben mitgeschleppt worden sein.

Soweit also vorerst einmal die Kurzberichterstattung vom Scouting unserer Chinareise 2021.