
Von Yangshuo ging es mit dem Bus in die Reisterrassen von Longji. Diese sind aktuell mit Wasser gefüllt. Die Reispflanzung folgt noch. Wir wohnten wieder einmal inmitten der Reisterrassen in einem kleinen Dorf namens Ping'an. Auch im Hotel gleichen Namens waren wir nicht zum ersten Mal. Es ist immer noch malerisch, auch wenn das Dorf nun mittlerweile ebenfalls durch eine Strasse erschlossen wird. Wir hatten eine wunderbare Zeit in renovierten Zimmern mit schönem Ausblick. Wie es in Reisterrassen so ist: Es geht meist steil hoch und runter.
Danach ging es zu insgesamt drei weiteren Highlights, die von Ausländern weniger besucht werden, weil sie nicht so am Weg liegen, wenn man der Ostküste entlang reist und dort Städte wie Hangzhou, Suzhou und Shanghai besucht: Wir fuhren zum Fanjingshan, einem irrwitzigen, gespaltenen Felspfeiler, natürlich mit einer Brücke und je zwei kleinen Tempeln obendrauf, danach ins Städtchen Fenghuang (Phönix) mit seiner Altstadt am Fluss, um zuletzt noch Furong, die Wasserfallstadt (die berühmten Wasserfälle liegen mitten im Städtchen) zu sehen.
Heute war der Transfer nach Chengdu, Hauptstadt der Provinz Sichuan, Grenzprovinz zu Tibet und Heimat einer grossen Panda-Forschungsstation mit angegliedertem Zoo. Uns stehen noch ein paar tolle Highlights bevor, obwohl wir immer noch am Verdauen der Eindrücke aus dem Süden sind. Es ist wie bei einem Medaillengewinn an einem Grossanlass: Es braucht seine Zeit...
Herzliche Grüsse in die Schweiz.
PS: Heute haben wir uns schweren Herzens von unserem wunderbaren Guide, xiao Huang (Top), verabschiedet. Er hat uns während acht Tagen begleitet und ist der Gruppe richtig ans Herz gewachsen. Kein Problem war zu gross, um nicht von ihm gelöst werden zu können.