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Wushu Akademie Schweiz
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WAK on Tour! Teil 3

Ikonische Landschaften von Huanglong und Jiuzhaigou

Natürlich hat Chengdu mit seinen mittlerweile 21 Mio. Einwohnern (Metropol-Region) weit mehr zu bieten als nur Pandas. Aber sie sind natürlich das Highlight für uns, v.a., wenn sie solche Posen produzieren wie dieser.
Ich könnte mir diese Pose sehr gut im Film Kung Fu-Panda mit dem drolligen Po vorstellen.
So ab 10.30 Uhr, nach ausgiebigem Fressen, schalteten sie wieder um auf Energiesparmodus.
Huanglong besteht aus zahlreichen Becken wie diesen, die durch Kalk-Ablagerungen entstanden sind. Auf Bildern wirken sie oft wie Reis-Terrassen.
Häufig gibt es auch kleinere Wasserfälle. Dazu finden sich immer wieder Bäume, die in den Becken stehen. Siehe hierzu insbesondere die nächsten Bilder.
Ziel jeder Wanderung in Huanglong ist diese Ansammlung von smaragdgrünenen Becken ganz zuoberst auf beinahe 3'600 m.ü.M.
Jiuzhaigou ist bekannt für sein tiefblaues, kristallklares Wasser, welches in vielfältigster Weise Richtung Talausgang fliesst, eingebettet in Berge mit einer Höhe von vielleicht 4'500 m.ü.M. und etwas mehr. Spannend ist auch, dass die Baumgrenze in dieser Region auf ca. 3'500-4'000 m.ü.M. liegt.
Der »Grass Lake« auf rund 2'900 m.ü.M. Oft ein etwas unterbewerteter Ort. Es handelt sich um einen verlandenden See, der aber ein sehr schönes Motiv abgibt.
Einer der zahlreichen Wasserfälle im Park (hier der Nuorilang-Wasserfall).
Als Beispiel dieser tiefblauen bis smaragdgrünen Seen mag diese Ansammlung von Seen bei Suzheng, einem der Dörfer im Tal, dienen, wobei das bereits tibetanisch angehauchte Dorf natürlich mittlerweile sehr touristisch geworden ist (Wengen, Mürren und Co. lassen grüssen). Die Seen im Bild liegen um 2'200 m.ü.M. Diese Ansicht wurde möglich, durch die Extrameile, die man manchmal laufen muss, um etwas ungewöhnlichere Bilder zu erhalten.

Diesen Text schreibe ich auf dem Rückweg mit dem Hochgeschwindigkeitszug von Chuanzhusi (über 3000 m.ü.M.) nach Chengdu (von woher wir bereits gekommen sind). Immer wieder ein Highlight in Chengdu ist die Panda-Forschungsstation mit angegliedertem Zoo. Wenn man sich nur ein wenig auf die Katzenbären einlässt, geduldig wartet und im richtigen Moment bereit ist, kriegt man Posen à la Po aus dem Film Kung Fu-Panda.

Danach ging es vom 500 m.ü.M. gelegenen Chengdu ins Hochgebirge, wo wir zunächst die atemberaubenden Sinter-Terrassen von Huanglong und am nächsten Tag den Naturpark von Jiuzhaigou (neun-Dörfer-Tal) besuchten. Huanglong beginnt auf rund 3200 m.ü.M. und der höchste Punkt ist knapp 3600 m.ü.M. Sich in dieser Höhe zu bewegen, zwingt alle zu einem mehr oder weniger gedämpften Rhythmus. Die beiden Gebiete liegen rund 100 km auseinander, so dass man auch dort oben nochmals einige Distanzen zurückzulegen hat.

Unsere Chinareise ist ja mehr so eine Entdecker-Reise, d.h. es gibt praktisch jeden Tag etwas Neues zu sehen, wir sind oft unterwegs, es gibt einige Transporte zu erdulden, aber die Gruppe zeigt sich resilient, ist diszipliniert und man hilft sich gegenseitig, auch wenn man mal müde ist. Die besuchten oder erwanderten Orte gehen von eindrücklich über spektakulär bis atemberaubend, was die Mühen wieder vergessen lässt. Ebenfalls Teil der guten Stimmung: Wir hatten wirklich an jedem Ort tolle Hotelzimmer, was einfach hilft, weil man weiss, abends wird man in einem anständigen Bett liegen. Zudem hatten wir fast durchwegs schönes, manchmal auch bewölktes Wetter. Nichts fiel dem Wetter zum Opfer. So richtig geregnet hat es nur einmal, als wir im Hotel in den Reisterrassen waren. Das mit dem guten Wetter scheint einfach so zu sein, wenn die WAK unterwegs ist.

Langsam zeichnet sich das Ende der Reise ab. Morgen geht es, wieder mit dem Zug, nach Beijing, wo wir die dortigen Monumente, Kaiserpalast und Himmelstempel besuchen werden. Auch einen ganzen Tag frei werden die Teilnehmenden dort dann haben. Die letzte Nacht, ein Novum, verbringen wir in einem kleinen Hotel direkt bei der Grossen Mauer beim Abschnitt von Jinshanling. Das Sahnehäubchen dort wäre ein schöner Sonnenuntergang. Aber wir nehmen, was wir kriegen. Wir haben schon SO viel bekommen!

Herzliche Grüsse in die Schweiz.