Wushu Akademie Schweiz
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Wushu Schweizer Meisterschaften 2016 in Muri: Trotz erstarkter Konkurrenz holte die WAK 35 Medaillen!

Die Wushu Akademie Schweiz ist so was wie der FC Basel des Wushus: Zum siebten Mal hintereinander gewannen ihre AthletInnen den Pokal für die erfolgreichste Formen-Schule der Schweiz.

Die Pokale, welche am Morgen geerntet werden konnten.
V.l.n.r.: Liam, Michi, Benjamin, Sheryl, Samara, Alessia, Nina, Michi, Mattia, Rebecca.
Auf diesem Bild, am Abend nach dem Wettkampf aufgenommen, sehen wir, bis auf Alessia, alle Medaillengewinner des ganzen Tages (zusammen mit zwei Trainern...DEN Trainern;-)). Grossartige Leistung!
V.l.n.r.: Pascal, Michi, Benjamin, Corina, Sheryl, Michi, Mattia, Rebecca, Charlie, Gabriel, Samara, Nina, Liam, Tim.
Und das ist er also: Der Pokal für die erfolgreichste Formenschule der Schweiz. Aufs Podest haben wir diejenigen geschickt, welche noch da waren, aber es war gleichzeitig eine sehr ehrenvolle Vertretung, aus erfolgreichen AthletInnen und den hinter dem Erfolg stehenden Trainern. Wir hatten übrigens rund drei Mal so viele Punkte wie das zweitplatzierte Team!
V.l.n.r.: Nina, Michi, Tim, Charlie, Samara.

Die Wushu Akademie Schweiz ist so was wie der FC Basel des Wushus: Zum siebten Mal hintereinander gewannen ihre AthletInnen den Pokal für die erfolgreichste Formen-Schule der Schweiz. 10xGold, 13xSilber, 12xBronze (Vorjahr 12, 10, 13, Vorvorjahr 14, 13, 14)! Das ist die Bilanz des heutigen Sonntags in Muri, wo die diesjährigen Schweizer Meisterschaften im Wushu stattfanden. In den letzten zwei, drei Jahren ist die Konkurrenz stärker geworden, was der Wushu-Szene nur guttun kann. Ob diese Entwicklung aber auch nachhaltig ist, werden die nächsten Jahre weisen müssen. Mit den 35 Medaillen haben wir das Vorjahrestotal egalisiert, worauf wir alle stolz sein dürfen.

Ich beginne heute mit Rebecca Beuggert, welche allen Langjährigen noch ein Begriff ist. Sie begann ihre Karriere bei uns, wo sie Wushu von der Pike auf lernte und nach zehn Jahren weiterzog. Zwischenzeitlich machte sie eine tolle Entwicklung durch, war mehrfach in China und kam dann, obwohl sie in Schwerzenbach wohnt, vor ca. einem Jahr zurück ins Training, startete aber weiterhin für ihre damalige Schule. Die Trainings wurden intensiver und immer mehr und so kam nun der logische Schritt, den wir von der Schulleitung und von seiten der Trainer sehr begrüssen: Rebecca startete an der Schweizer Meisterschaft wieder für uns. Sie "dankte" es gleich mit drei Silbermedaillen in der Elitekategorie (jeweils hinter einem Mann). Über das letzte Wochenende war sie ausserdem noch am World Cup in Fuzhou in Südostchina (Details siehe www.swisswushu.ch). Begleitet wurde sie heute zudem durch das Schweizer Fernsehen, einem Team, welches für das Sportpanorama von heute Abend einen Kurzbericht über Wushu produziert hat (Sendung kann unter diesem Link angeschaut werden, ab ca. Min. 59.00). In diesem Bericht wird kurz und sachlich das "Modern Taolu" vorgestellt, also das, was wir machen. Ich fand den Bericht persönlich sehr gelungen und für Laien anschaulich.

Sowohl Michelle - für sie war es die erste Schweizer Meisterschaft bei der Elite (obwohl sie noch bei den JuniorInnen starten könnte) - als auch Lisa, die ja erst im August das Training wieder aufgenommen hat, brauchen noch Zeit, um ihr volles Potenzial abrufen zu können. Da muss man einfach geduldig sein, auf allen Seiten, und z.B. Lisa jetzt nicht einfach ständig an dem messen, was einmal war. Ihre herausragendes Bewegungsgefühl ist weiterhin da, alles andere wird sie sich wieder antrainieren. Hier in einem Atemzug nennen, kann man auch Pascal Dutoit, der in diesem Jahr zwei Turniere auslassen musste und auch noch etwas Zeit braucht. Immerhin konnte er sich zum Schluss eine verdiente Silbermedaille im Stock abholen.

Sheryl Kasper und Benjamin Müller sind zum wiederholten Male DIE Ablieferer schlechthin: Sie dominierten nicht erst in diesem Jahr ihre Kategorien nach Belieben und holten je drei Mal Gold! Schön ist auch zu sehen, dass sie gewisse Bewegungen in ihre Formen eingebaut haben, welche definitiv nicht von uns stammen, d.h. sie müssen aus dem Nationalkadertraining sein. Wir finden das natürlich gut, denn ein Athlet kann von solchen Dingen, wenn wer damit umzugehen lernt, enorm profitieren. Beide gewannen ihre Medaillen jeweils mit deutlichem Vorsprung. Aber dahinter zeigt sich, dass es spriesst und gedeiht. Bei den Juniorinnen zeigten sich Samara Boxler und Nina Hässig ebenfalls als fleissige Medaillensammlerinnen. Bei den Junioren war das ebenso, wo sich vor allem Liam Rothenbühler als König der Bronzemedaillen zeigte. Er holte nicht weniger als vier Stück davon, wobei es in der einen oder anderen Disziplin auch gut zu Silber hätte reichen können.

Bei den Kindern waren wir erneut sehr stark unterwegs, bei den Jungen noch stärker als bei den Mädchen. Gerade bei den wettkämpfenden Mädchen (Kategorie Kinder) zeichnet sich leider für die nächsten Jahre ein leichter Knick ab, d.h. die weitaus meisten Anfänger sind Jungs, so dass jedes Mädchen schon von daher zum Juwel wird. Aber natürlich wird nicht jedes davon Wettkämpfe machen. Da werden wir also im Bereich der Rekrutierung gefordert sein. Man darf nie vergessen, dass ein Kind bis zu seinem ersten Wettkampf in aller Regel zwei bis drei Jahre braucht, d.h. nur schon darin steckt sehr viel Aufbauarbeit. Bis man ein Kind so weit hat wie Benjamin oder Sheryl, vergehen sechs bis acht Jahre, wenn sie durchhalten und wenn sie sehr talentiert sind und und und...es gibt so viele Wenns. Darum muss man denen, die man hat, so sehr Sorge tragen. Bei den Jungs ragten Michael Brodmann und Mattia Meier heraus. Sie holten zusammen acht Medaillen, drei Goldene und fünf Silberne.

Zum Abschluss einer anstrengenden Saison wurden wir, die WAK-Familie, reichlich belohnt. Ich bedanke mich bei allen, die gemeinsam mit uns 2016 ihr Herzblut und ihren Schweiss vergossen haben. Es hat Spass gemacht, wenn es das eine oder andere Mal auch Nerven gekostet hat. Bereichernd war auch die Zusammenarbeit mit allen Eltern, die ihre Kinder stützen und begleiten. Vielen Dank. Ein ganz spezieller Dank geht an Michi Totzke und Charlie Mansuy. Ihr Feuer scheint auch mit zunehmenden Jahresringen nicht zu erlahmen. Sie konnten sich aber auch auf die ausgezeichnete Vorarbeit von Jehmsei Keo stützen, der ja bis Ende September die Fördergruppen mehrheitlich betreute, bevor er für ein Jahr nach Hamburg ging. Vielen Dank deshalb auch an Jehmsei in den hohen Norden.

Die wohlverdienten Weihnachtsferien nahen. Es fehlt noch das Wettkampfvorbereitungsseminar vom kommenden Wochenende, damit wir bereit sind, für die Saison 2017. Dort stehen weitere Projekte an, vor allem das eine, grosse, ab Mitte Februar. Jiayou!

Viele weitere Bilder finden sich in der Fotogalerie.

Die offizielle Rangliste findet sich wie immer auf www.swisswushu.ch. Nachfolgend alle Medaillenränge unserer AthletInnen:

Rangliste Schweizer Meisterschaften 2016 von swisswushu in Muri/AG
Kategorie freie Formen mit PflichtbewegungenResultat
Waffenlose Frauen2. Rebecca Beuggert
Langwaffen Frauen2. Rebecca Beuggert
Kurzwaffen Frauen2. Rebecca Beuggert
Kategorie PflichtformenResultat
Langwaffen JuniorInnen (Formen 89/01/2012)2. Pascal Dutoit
Waffenlose Juniorinnen (Form 1989)1. Sheryl Kasper
2. Nina Hässig
3. Samara Boxler
Waffenlose Junioren (Form 1989)1. Benjamin Müller
3. Liam Rothenbühler
Langwaffen Juniorinnen (Form 1989)1. Sheryl Kasper
2. Samara Boxler
3. Nina Hässig
Langwaffen Junioren (Form 1989)1. Benjamin Müller
3. Liam Rothenbühler
Kurzwaffen Juniorinnen (Form 1989)1. Sheryl Kasper
3. Samara Boxler
Kurzwaffen Junioren (Form 1989)1. Benjamin Müller
3. Liam Rothenbühler
Waffenlose Juniorinnen (46er-Form)2. Nina Hässig
3. Alessia Del Mistro
Waffenlose Junioren (46er-Form)1. Michael Brodmann
2. Mattia Meier
3. Liam Rothenbühler
Waffenlose Kinder (32er-Form) A, Mädchen3. Alessia Del Mistro
Waffenlose Kinder (32er-Form) A, Jungen1. Michael Brodmann
2. Mattia Meier
Säbel Kinder (32er-Form), Mädchen/Jungen1. Tim Hässig
2. Mattia Meier
3. Gabriel Meier
Schwert Kinder (32er-Form), Mädchen/Jungen2. Michael Brodmann
Stock Kinder (32er-Form), Mädchen/Jungen1. Mattia Meier
2. Tim Hässig
3. Gabriel Meier
Speer Kinder (32er-Form), Mädchen/Jungen2. Michael Brodmann
3. Corina Müller

Auf diesem Bild, am Abend nach dem Wettkampf aufgenommen, sehen wir, bis auf Alessia, alle Medaillengewinner des ganzen Tages (zusammen mit zwei Trainern...DEN Trainern;-)). Grossartige Leistung! V.l.n.r.: Pascal, Michi, Benjamin, Corina, Sheryl, Michi, Mattia, Rebecca, Charlie, Gabriel, Samara, Nina, Liam, Tim.