Wushu Akademie Schweiz
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Wushu

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Chinesische Kampfkunst voller Ästhetik und Dynamik

Wushu ist der Oberbegriff für alle chinesischen Kampfkünste. Er bedeutet soviel wie "Kampfkunst" oder "militärische Kunst". Darunter subsumieren sich vielfältigste Stile, wie z.B. Changquan, Kurz- und Langwaffen, traditionelle Stile (Gottesanbeterin, Fanziquan etc.) bis hin zum Vollkontakt-Boxen, Sanda/Sanshou genannt. Zum Wushu gehören aber auch die für ihre Langsamkeit bekannten Stile des Taijiquan (Tai Chi).

Wushu ist eng verbunden mit der chinesischen Geschichte und hat die Kriegskunst über Jahrtausende hinweg geprägt. Dieser Charakter ging im letzten Jahrhundert etwas verloren, auch, weil die Bedürfnisse der Trainierenden geändert haben. Nur die wenigsten brauchen Wushu noch zur Selbstverteidigung, am ehesten noch die Sanda-Kämpfer, welche nach ihrer Ausbildung oft zur Armee oder der Polizei gehen.

Wushu Formen beinhalten heute noch Bewegungen, welche einen Kampf simulieren, allerdings kann nicht mehr in jedem Fall ein direkter Bezug zu einer Zweikampfsituation hergestellt werden. Heute stehen, vor allem im Wushu-Formenbereich, die sportlichen Fähigkeiten im Vordergrund.

Die Wushu Akademie Schweiz unterrichtet durch ihre TrainerInnen, welche zu den besten ihres Fachs in der Schweiz gehören, an Kinder, Jugendliche und Erwachsene die heute an nationalen und internationalen Wettkämpfen obligatorisch geforderten offiziellen Wettkampfformen. Dabei im Vordergrund steht der nördliche Stil Changquan (auch Langfaust genannt), welcher die Basis für alle andern unterrichteten Stile bildet. Daneben grossen Stellenwert haben aber auch die Waffenstile, insbesondere Säbel und Schwert bei den Kurzwaffen als auch Stock und Speer bei den Langwaffen.

Es gibt kaum einen Sport, der den Körper umfassender trainiert als Wushu. Kraft, Beweglichkeit, Geschwindigkeit, Koordination, Gleichgewicht aber auch weiche Faktoren wie Selbstdisziplin, Konzentration sowie Durchhaltewille. Seinem Körper alles abzuverlangen und es dann auch noch gut aussehen zu lassen, gibt dem Trainierenden eine hohes Mass an Befriedigung.