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Wushu Akademie Schweiz
CH-5035 Unterentfelden
+41 62 724 05 05 | info[at]wak.ch

Ethikstandards

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1 Präambel

Als Mitglied der Swiss Wushu Federation sowie als Anbieterin einer J+S-Sportart unterliegt die Wushu Akademie Schweiz (fortan «WAK» genannt) dem neuen «Branchenstandard für den Schweizer Sport» von Swiss Olympic (fortan «SO» genannt). Das vorliegende Dokument soll diese Standards auch an unserer Schule verankern und Mitgliedern sowie Trainer*innen, aber auch Eltern und Interessierten als Überblick dienen.

Für detaillierte Informationen sei bereits hier auf die offizielle Seite zum Branchenstandard von SO verwiesen:    
https://www.swissolympic.ch/verbaende/fuehrungsinstrumente/Branchenstandard

2 Good Governance

2.1 Geschlechtervertretung und Diversität
Als GmbH verfügt die WAK über keinen Vorstand, in dem eine Mindestvertretung der Geschlechter gefordert werden könnte.

Allerdings werden viele wichtige Entscheidungen von unserem Trainerteam gefällt. Die WAK verfügt über ein diverses Team von Trainern und Trainerinnen verschiedenen Alters. Diese Diversität des Teams wird auch in Zukunft beibehalten.

2.2 Interessenskonflikte
Der Leitung der WAK sind keine Interessenbindungen seiner Entscheidungsträger*innen bekannt, die Entscheidungen beeinflussen könnten. Sollte sich dies in Zukunft ändern, werden diese intern in einem den Mitgliedern zugänglichen Verzeichnis aufgeführt werden.

2.3 Mitbestimmung
Jährlich im Dezember werden in einer digitalen Umfrage Befinden und Anliegen der Athlet*innen erfasst. Diese Umfrage dient auch an der jeweils im Januar stattfindenden Sitzung des Trainerteams als Leitfaden für die künftige Entwicklung der WAK. Des Weiteren sind die Trainer*innen angehalten, generell offen gegenüber jedweden Anliegen vonseiten Trainierenden oder Eltern zu sein.

3 Ethik und Weiterbildung

Die WAK unterwirft sich den unten angegebenen Richtlinien und Institutionen. Hiermit anerkennt die WAK:

  1. Ethik-Charta von SO (https://www.swissolympic.ch/athleten-trainer/werte-ethik/ethik-charta)
  2. Ethik-Statut von SO (https://www.swissolympic.ch/athleten-trainer/werte-ethik/Ethik-Statut-des-Schweizer-Sports)
  3. Swiss Sport Integrity (https://www.sportintegrity.ch/)
  4. Stiftung Schweizer Sportgericht (https://www.sportstribunal.ch/)
  5. Doping-Statut von SO (https://www.swissolympic.ch/verbaende/praevention/antidoping).

Anm.: Die Ethik-Charta, das Ethik- sowie das Doping-Statut finden sich jeweils am Ende der verlinkten Seiten, teils in verschiedenen Sprachen.

3.1 Weiterbildung
Die Trainer*innen der WAK bilden sich im Rahmen des J+S-Programms stetig weiter. Die Schule unterstützt sie dabei.
Während die Weiterbildung über J+S in erster Linie pädagogisch-didaktischer Natur ist, wird die fachliche Weiterbildung einerseits schulintern durch Einladen von Fachpersonen und andererseits verbandsintern an Seminaren und Kursen geleistet.

3.2 Gewaltprävention
Gewalt wird in keiner Form, weder physisch noch psychisch noch sexuell, toleriert. Grenzwertige respektive grenzüberschreitende Situationen werden angesprochen und im Zweifelsfall anhand des Ethik-Kompasses (https://www.swissolympic.ch/athleten-trainer/werte-ethik/Ethik-Kompass) bewertet. Auch unsere Mitglieder sind dazu angehalten, beobachtete Vorfälle den Trainer*innen oder der Schulleitung zu melden.

3.3 Unfallprävention
Schmerzen im Sinne von «Ziehen» sind, im Rahmen, Teil des Sports. Dabei gilt es aber zu beachten, dass keine Grenzen überschritten werden. Unsere Trainer*innen sensibilisieren die Athlet*innen darauf, wo «Ziehen» aufhört und (gefährlicher) Schmerz anfängt. Niemand soll im Training über seine Grenzen hinaus belastet werden.

Aus demselben Grund wird das Unfallrisiko minimiert (bspw. durch Nutzen gepolsterter Teppiche für intensives Sprungtraining). Ebenso werden Trainierende, die sich von einer Verletzung erholen, nur vorsichtig wieder ins Training integriert, um die endgültige Heilung nicht zu beeinträchtigen.
Ferner verfügt die WAK mit Dr. med. Yoel Berger über einen medizinischen Ansprechpartner für alle Fragen in diesem Bereich.

3.4 Suchtprävention
Suchtmittel werden weder während des Trainings noch in seinem direkten Umfeld toleriert. Auch die Trainer*innen sind darauf sensibilisiert, ihre diesbezügliche Vorbildfunktion wahrzunehmen.